breed

Breed: Single-Player Video Game

Wir schreiben das Jahr 2610. Es herrscht ein verheerender Krieg in der Galaxis zwischen den Menschen und einer Breed genannten Alienrasse. Als Sie als Kommandant eines der letzten großen Kriegsschiffe der Erde ins heimatliche Sonnensystem zurückkehren, stellen Sie fest, dass irgendetwas ziemlich schief gelaufen sein muss, denn die Erde wurde von den Breed überrannt und eingenommen. Nun liegt es an Ihnen, diesen Zustand zu ändern.
Das Szenario von Breed ist, wie man bereits nach diesen paar Zeilen erkennt, nichts Neues – kurz: Böse Aliens greifen die Erde an, und die letzte Hoffnung liegt auf dem Spieler. Bei aller Liebe zu storylastigen Shootern haben wir uns trotzdem nicht durch diesen doch etwas schwachen Aufhänger abschrecken lassen und die Pressedemo genauer angeschaut.

Auf den ersten Blick erinnert Breed stark an Halo. Science Fiction Umgebung, Aliens, Fahrzeuge – könnte alles aus dem X-Box Shooter stammen auch die wirklich schön anzusehenden Landschaften würden gut in Bungie’s Epos passen. Nicht umsonst wurde Breed in der Vergangenheit oft als Halokiller bezeichnet. Das Gameplay orientiert sich stark an aktuellen Taktikshootern – man ist im Team unterwegs und gibt den Kameraden Befehle, die diese dann erstaunlicherweise auch ziemlich gut auszuführen wissen – die KI macht bereits in der Demo einen sehr guten Eindruck. Die Hintergrundgeschichte schafft insofern einen Rahmen für die Missionen, als das man sich fast immer einer himmelhohen Übermacht entgegenstellen muss, was den Einsatz von Guerillataktiken geradezu erzwingt. Die Missionen, die in der Demo geboten waren, hatten auch zumeist einen Guerilla Touch. In einer Mission wird beispielsweise vor der eigentlichen Mission gefordert, die Radar und Fernmeldeeinrichtung der Breed zu zerstören, damit die eigentliche Basis keine Verstärkung anfordern kann.

Anschließend geht es richtig zur Sache – man muss in die Basis eindringen und wichtige Dokumente finden. Hört sich interessant an? Ist es auch, zumindest so lange, bis man zum 20. mal neustarten darf, weil das komplette Team ausgelöscht wurde. Die wohl größte Schwäche des Spiels dürfte der hohe Schwierigkeitsgrad sein, der unerfahrene Spieler wahrscheinlich hoffnungslos überfordern wird. Hier sollte Brat Designs bis zum Release noch einiges tun, sonst wird die Zielgruppe für das Spiel wohl sehr sehr klein ausfallen. Ansonsten ist auf jeden Fall Potential gegeben – die verschiedenen Klassen dürften für einiges an Abwechslung sorgen, ebenso wie die vielen benutzbaren Fahrzeuge und Geschütze, die der Spieler im Laufe der einzelnen Missionen entdecken wird. Vom stehenden Artilleriegeschütz über Panzer bis hin zu Raumjägern wird alles geboten was das Herz begehrt. Leider ist die Steuerung der Vehikel etwas seltsam ausgefallen, so gibt das Fahrzeug beim Losfahren solange Vollgas, bis man auf “Anhalten” drückt – es gibt also nur eine einzige Fahrgeschwindigkeit.

Grafisch macht Breed einiges her – die “Mercuryengine” läuft angenehm flott und überzeugt durch hohe Sichtweiten – zumindest teilweise, denn die hohe Sichtweite bezieht sich leider nur auf die Levelgeometrie. Objekte, wie Gegner oder Fahrzeuge werden ab einer bestimmten Entfernung leider nicht mehr gezeichnet. Das stört im Spielverlauf etwas, vor allem dann, wenn man glaubt einen unbewachten Eingang gefunden zu haben, nur um hinterher festzustellen, dass gerade da in Wirklichkeit 20 Gegner nur darauf warten, ihre Munition loszuwerden. Die Modelle von Gegnern, Fahrzeugen und eigenen Soldaten sehen ziemlich gut aus, auch wenn es etwas seltsam erscheint, dass die “Alienrasse” der Breed nur aus Robotern zu bestehen scheint. Die Umgebungsgrafik gehört wohl zum Besten was derzeit möglich ist – sehr detaillierte Bodentexturen, hohe Sichtweite sowie zerstörbare Gebäude und Terrainteile lassen kaum Wünsche offen, auch wenn das Beleuchtungsmodell bisweilen etwas unrealistisch wirkt, im Vergleich zu dem was sonst noch geboten wird.

Der Sound von Breed macht einen weit weniger ausgereiften Eindruck als die Grafik- der Sprecher, der den Kommandanten/Vorgesetzen-Part spielt hört sich die meiste Zeit an, als habe er gerade etwas schrecklich scharfes gegessen und deshalb so eine seltsam verstellte Stimme – ziemlich lächerlich also. Gleiches gilt für die Sprachausgabe der eigenen Kameraden. Bei der Musik hat man sich auf sphärische Klänge beschränkt, die sich zwar nett anhören aber nicht wirklich überzeugen. Ein etwas pompöserer Soundtrack hätte Breed sicherlich gut getan.

wiggles-game

Wiggles

Mit Wiggles wird bald ein Spiel mit völlig neuem Spielprinzip auf den Markt kommen. Ein Genremix aus Aufbaustrategie, Adventure und Rollenspiel mit nicht-linearer Story. Das Spiel erscheitn in wenigen Tagen, wer sich aber jetzt schon einen Eindruck von dem Spiel machen möchte, der sollte sich unser Preview nicht entgehen lassen.

Der frühere Schoßhund des Göttervaters Odin ist entlaufen und versetzt die Unterwelt in Angst und Schrecken, da er sich langsam der Macht, die ihm sein Herr gegeben hat, bewusst wird und weiß, wie man diese Kräfte nutzen kann. Daher gibt Odin den Wiggles den Auftrag, den entflohenen Hund einzufangen und in eine spezielle Kette zu legen. Den Spieler erwarten mehrere Wiggles-Generationen, 4 Zeitepochen, 4 Welten und über 70 verschiedene Rätsel, bevor der finalen Endkampf über Sieg oder Niederlage entscheiden wird.

Spielverlauf

Der Spieler hat die Aufgaben, den Wiggles ihre Arbeit und Freizeit einzuteilen, ihnen neue Fähigkeiten beizubringen, den weiteren Vorstoß Richtung Erdmittelpunkt zu befehlen und weiter voranzubringen, den Bau neuer Gebäude in Auftrag zu geben, die technische Entwicklung voranzutreiben und den Aufbau einer intelligenten Dynastie durch Fortpflanzung und Vererbung von Eigenschaften.

Aber alleine mit dem Einteilen ist es noch lange nicht getan. Ihre Wiggles verlangen auch Freizeit und Luxusartikel. Am Anfang geben sich die Wiggles noch mit Pilzen zufrieden, später müssen dann auch noch Bier und Brot her. Falls Ihre Männlein und Weiblein auch noch zur gleichen Zeit Freizeit haben, werden sie sich bald näherkommen und Sie dürfen sich über Nachwuchs freuen.

Ihre Wiggles sind auch lernfähig und haben eine eigene Persönlichkeit (von widerborstig und gemein bis arbeitsam und knuddelig). Wenn Sie einen Wiggle beispielsweise nur an der Säge arbeiten lassen, wird er bald zum Profi-Schreiner und erledigt die Arbeiten doppelt so schnell, oder ein Arbeiter transportiert die Waren schneller durch den Stollen.

Da Ihr Wiggles-Clan überschaubar bleiben wird, werden Ihnen bald alle ihre Wiggles sehr vertraut werden und falls einer ihrer Wiggles stirbt, werden Sie seinen Verlust auch sehr bald bemerken, da beispielsweise die Schreinereiprodukte auf sich warten lassen…

Früher oder später werden Sie auch auf Monster oder einen der 3 anderen Wiggles-Clans treffen. Da sie Ihnen meist nicht sehr wohlgesonnen sind, wird es spätestens jetzt Zeit, ihre Wiggles mit den in den Stollen herumliegenden Waffen auszurüsten und in den Krieg zu ziehen.

Wie Sie bereits jetzt erkennen können, wartet einiges an Arbeit auf Sie. Eine völlig neue Story dürfte aber schon alleine ein Blick wert sein.

System Anforderungen

Verpackt ist das Ganze in einer Art “Querschnittperspektive”, die mit 3D-Landschaften und 3D-Objekten kombiniert wurde. Ob diese Perspektive den Spielspaß hemmt lässt sich jetzt noch nicht sagen, sie wird aber auf jeden Fall etwas gewöhnungsbedürftig sein, kennt man doch bisher “nur” die klassische isometrische Ansicht. Die Wiggles machen einen sehr guten Eindruck, da sie sehr detailliert gestaltet wurden. Ab einem Pentium 350, 64 MB RAM, 16 MB Grafikkarte, 8-fach CD-Rom, Direct X 8.0, Maus und Windows-kompatible Soundkarte soll das Spiel flüssig laufen.

zanzarah-the-hidden-portal

Zanzarah – The Hidden Portal

Eigentlich verlief der Tag für Amy bis jetzt wie jeder andere. Doch auf einmal dreht sich alles um Amy herum. Vor ihr taucht plötzlich eine merkwürdig aussehende Gestalt auf, die sich als Druide aus der Feenwelt vorstellt und ständig etwas von Prophezeiungen und Verbindungen der Welten redet. Noch bevor Amy weiß, wie ihr geschieht, wird sie von dem Druiden in eine andere Dimension entführt. Dies ist nicht der Anfang eines neuen Fantasyfilmes, sondern der Beginn des neuen Action-Adventures Zanzarah von FunaticsFunatics konnte sich im Aufbaugenre mit Cultures bereits einen Namen machen. Ob sie das im Action-Adventure Genre ebenfalls schaffen können, erfahren Sie in unserem Preview.

Das Zanzarah Spiel

Der Spieler schlüpft in die Rolle von Amy, einem 18 Jahre alten Mädchen aus London, dass wie bereits erwähnt, plötzlich von einem Druiden in eine andere Dimension, die Feenwelt, entführt wird. Amys Ziel ist es, die ehemals zusammengehörenden Welten der Elfen und Menschen wieder zu vereinen. Doch das ist gar nicht so einfach, wie es vielleicht klingen mag. Auf dem Weg zum Ziel warten viele Rätsel darauf gelöst zu werden und auch den einen oder anderen Kampf gilt es zu bestehen. Amys Reise durch die Feenwelt führt durch drei verschiedene Welten: die Welt der Menschen, die Welt der Pixies und die dunkle Welt.

Während dem Spiel trifft man häufig auf andere kleine Feen, die man ähnlich wie bei Pokémon fangen und dann trainieren kann. Vor allem an sogenannten verzauberten Plätzen, wie z.B. Steinkreise oder Bäume, findet man andere Feen. Die Feen unterteilen sich in Elementklassen wie Feuer, Erde, Luft und Wasser. Sobald man auf verfeindete Feen trifft, wechselt das Spiel in den Kampfmodus. Dort muss man sich für eine seiner eigenen Feen entscheiden, die dann ganz in Ego-Shooter-Manier gegen die feindliche Fee kämpft. Die Kämpfe gehen allerdings nie tödlich aus, da der Spieler die unterlegene Fee zu seinem Fundus hinzufügen darf. Nach einem Kampf gibt’s Erfahrungspunkte, mit denen man die Fähigkeiten seiner Feen verbessern kann. So kann man ganz gezielt einen „Allrounder“ züchten oder eine Fee auf bestimmte Bereiche spezialisieren.

Man kann immer bis zu fünf Feen gleichzeitig bei sich tragen, den Rest bewahrt man in seinem Zimmer im heimischen London auf. Der Umstand, dass man nur fünf Feen gleichzeitig bei sich tragen kann, stellt den Spieler oft vor die Frage, welche Fee packe ich jetzt ein und welche lasse ich Zuhause? Da es im fertigen Spiel über 100 verschiedene Feen geben wird, dürfte diese Entscheidung nicht unbedingt leicht fallen.

Anders als bei vielen anderen Spielen, ist die Fähigkeit mit der Maus umzugehen, nicht unbedingt spielentscheidend. Es ist viel wichtiger die richtige Fee und die richtigen Zaubersprüche auszusuchen. Während ein Wassergeist über einen Feuerball nur müde lächeln kann, können Sie ein Eiswesen gehörig erschrecken.

Das Spiel ist komplett in 3D gehalten und bietet teilweise gute Spezialeffekte. Es soll auch möglich sein, sich über das Internet mit anderen Feen messen zu können.

Ersteindruck

Das Spiel sieht auf den ersten Blick zwar wie ein Pokémon-Klon aus, der Spieler hat aber mehr Möglichkeiten mit den Bewohnern und der Welt zu agieren. Die Story geht auch über ein “Werde bester Trainer der Welt” hinaus und die Grafik scheint auch nicht von gestern zu sein. Man sollte sich das Spiel auf jedem Fall mal vormerken und abwarten, wie es im endgültigem Test abschneidet, da uns leider noch keine Spielbare Version vorlag und wir uns hauptsächlich auf Bilder, Videos und Informationen vom Hersteller verlassen mussten.

GAMEPLAY