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Spielidee:

Jeder Spieler versucht mehr Ruhm für Rom zu erreichen als seine Konkurrenten. Dies geschieht zum einen durch den Bau von Strassen und Gebäuden (Kultur) sowie durch Eroberungen (Provinzen). All diese Errungenschaften bringen dem Spieler Ruhmpunkte. Wer zuerst 15 Ruhmpunkte erreicht hat wird neuer Cäsar und hat das Spiel gewonnen.

Spielvorbereitung:

Die beiden Spielpläne werden in die Mitte des Spieltisches gelegt. Auf dem Provinzenplan werden auf alle Provinzen mit einer Zahl (natürlich nicht auf Rom) je 3 graue Armeensteine gelegt. Karthago und Narbonensis (Quadrat) erhalten je zwei mehr. Die 2×8 Spielsteine werden für den Senat benötigt. Ein Stein jeder Farbe wird auf das jeweilige Null-Feld plaziert. Die 8 Zwillinge kommen ganz rechts in das letzte Feld der Auswertungsspalte. Der Cäsarenstein kommt auf das Null-Feld in der Cäsarenspalte.

Auf dem Stadtplan wird auf die vier markierten Felder je eine Straße gelegt.

Die Kärtchen Gebäude, Cäsar, Senator, Feuer in Stadtteil 1 und 2 sowie Revolten mit dem schwarzen Kreis kommen in den schwarzen Beutel, die Kärtchen Person, Strasse, Park, Plaza, Limes, Mine , Feuer in Stadtteil 3 und 4, Nero sowie die Revolten mit dem weissen Kreis kommen in den weissen Beutel. Jeder Spieler darf jetzt wahlweise 3 Kärtchen aus einem Beutel ziehen (wahlweise aus dem schwarzen oder weissen, nicht gemischt) und legt diese verdeckt vor sich ab. Senatoren und Cäsaren werden aufgedeckt. Überzählige Cäsaren (mehr als einer) werden abgelegt und Aufstände sofort durchgeführt. Für abgelegte Cäsaren und Aufstände dürfen hier bei den Vorbereitungen Ersatzkarten gezogen werden.

An jeden Spieler werden 5 Goldstücke Startkapital ausgegeben.

Der Spieler der zuletzt ein Imperium gegründet hat beginnt das Spiel, ansonsten wird der Startspieler wie üblich ermittelt. Gespielt wird reihum im Uhrzeigersinn, wobei jede Runde der Startspieler wechselt.

Allgemeines:

Als erstes erhält jeder Spieler am Anfang einer Runde seine Einnahmen und kann Karten kaufen, danach wird der Senat beeinflusst, denn um Aktionen durchführen zu können benötigt man die Zustimmung der verschiedenen Senatoren. Schliesslich führt jeder Spieler seine Aktionen durch. Dabei ist lediglich darauf zu achten, das entweder auf dem Stadt- oder auf dem Provinzenplan agiert werden kann (Senat zählt hierbei nicht). Niemals gleichzeitig auf beiden Spielplänen. Auf dem Stadtplan können mittels der gekauften Karten Strassen, Parks, Plazas, Minen und Gebäude gebaut werden. Auf dem Provinzenplan können Barbarenländer erobert und der Limes gebaut werden.

Die beiden Beutel:

Der schwarze Beutel ist der „Gebäudebeutel“, da hier hauptsächlich gezogen wird, wenn ein Spieler Gebäude bauen möchte. Außerdem befinden sich noch folgende Kärtchen darin: Senatoren in verschiedenen Farben, Cäsaren, und Revolten der Barbaren mit den ungeraden Ländernummern.

Im weissen Beutel, dem „Personenbeutel“ befinden sich: Personen (die als Einwohner oder Militär deklariert werden können, Limes, Minen, Parks, Plazas, Strassen und Revolten der Barbaren mit den geraden Ländernummern.

Wichtig: Aus den Beuteln darf immer nur 3er-Weise gezogen werden, dies aber bis zu drei mal zu einem Maximum von 9 Karten pro Spielrunde. Beispiel: 2×3 Kärtchen aus dem schwarzen und 1×3 Kärtchen aus dem weissen Beutel. Der Spieler muss vor dem Ziehen ansagen wieviele Kärtchen er aus welchen Beuteln ziehen will.

Der Stadtplan:

Der Stadtplan besteht aus 4 Vierteln die mit 1-4 bezeichnet sind. Es gibt sieben Hügel in Rom. Nur auf diesen Hügeln dürfen Minen gebaut werden. Gebäude werden nur an Strassen oder Plazas gebaut. Strassen werden nur an Strassen angelegt oder von Plazas weitergeführt die an eine Strasse angrenzen. Plazas und Parks dürfen willkürlich irgenwo in Rom gebaut werden (ausser auf den 7 Hügeln).

Die Gebäude (schwarzer Beutel):

Eine Liste der Kärtchen findet sich im Anhang. Generell gilt, das alle Kärtchen aus dem schwarzen Beutel mit Ausnahme der Senatoren, Cäsaren, Feuer und Revolten Gebäude sind (also auch Brunnen, Schule, Aquädukt usw.). Die Gebäude sind wichtig, da pro Gebäude nur ein Einwohner ausgespielt werden kann. Einwohner wohnen natürlich nicht in Brunnen oder der Präfektur, aber diese Gebäude stehen insgesamt für die Struktur der Stadt Rom und gelten deshalb im Spiel als Gebäude dem ein Einwohner zugerechnet werden darf. Gebäude werden auf dem Stadplan gebaut. Ein Gebäude darf immer nur an eine Strasse oder eine Plaza gebaut werden. Ein Gebäude darf eine Strasse nicht „zubauen“. Auf das gebaute Gebäude wird ein Markierungsstein des Spielers plaziert. Jedes Gebäude bringt dem Spieler 1 Ruhmpunkt.

Die Senatoren (schwarzer Beutel):

Es gibt 6 verschiedene Senatorenkärtchen. Jeder steht für eine bestimmte Farbe von Gebäuden. Jede Senatorenfarbe ist viermal im Spiel vorhanden. Für die Senatoren Orange (Personen) und Grau (Militär) gibt es keine Kärtchen.

Zieht ein Spieler Senatoren, legt er diese offen sichtbar vor sich auf den Tisch. Die Kärtchen zeigen, das der betreffende Spieler „guten Kontakt“ zu diesem Senator pflegt. Mit jeder Senatorenkarte kann der farblich passende Senator einmalig zusätzlich beeinflusst werden, indem der Spieler den Marker dieses Senators ein Feld nach unten oder oben bewegt. Das aktivierte Senatorkärtchen wird danach auf die schwarze Ablage gelegt. Dies geschieht nachdem alle Spieler ihre Punkte verbraucht haben.

Die Cäsarenkärtchen (Pink, schwarzer Beutel):

Cäsarenkärtchen befinden sich im schwarzen Beutel. Werden von einem Spieler mehrere Cäsarenkärtchen in einer Spielrunde gezogen muss er sich entscheiden welches er behalten will. Er darf nur eines behalten, alle anderen kommen sofort auf die schwarze Ablage. Das einbehaltene Cäsarenkärtchen legt der Spieler vor sich sichtbar auf den Tisch. Gleichzeitig wird der Cäsarenstein auf der Senattabelle ein Feld nach oben geschoben. (Auswirkung: siehe Cäsars Geschenke)

Strassen (Orange, weisser Beutel):

An jedes Strassenkärtchen darf nur an zwei Seiten gebaut werden, bzw. müssen Strassen so an andere Strassen angelegt werden das immer zwei Seiten der neu angelegten Strasse frei zugänglich bleiben. Strassen dürfen über eine Plaza weitergeführt werden. Strasse-Plaza-Strasse ist erlaubt und die erste Strasse vor der Plaza darf dann zugebaut werden, da die zweite Strasse nach der Plaza ein Fortführen der Strasse ermöglicht. An eine Strasse müssen immer an zwei Seiten Strassen oder Plazas liegen oder liegen können. Nur die Hälfte aller Strassen die ein Spieler auf der Hand hält (abgerundet), darf abgeworfen werden. Eine Strasse bringt einen halben Ruhmpunkt.

Minen (Orange, weisser Beutel):

Minen werden nur auf den 7 Hügeln von Rom gebaut. Sie benötigen keine Strassenverbindung. Eine Mine wird mit einem Spielerstein markiert. Sie bringt keinen Ruhmpunkt. Pro Spielrunde darf nur eine Mine je Spieler ausgespielt werden. Eine Mine wirft jede Spielrunde ein Gold für den Besitzer ab.

Feuer (Rot; 1,2 schwarzer Beutel; 3,4 und Nero weisser Beutel): Wird ein Kärtchen Feuer gezogen wird das Spiel unterbrochen und festgestellt wo das Feuer ausbricht. Dazu wird ein vierseitiger und ein sechsseitiger Würfel geworfen. Die Koordinaten am Rand des betroffenen Stadtplanviertels zeigen wo das Feuer zuschlägt. Steht auf dem Feld ein Gebäude wird das Gebäude entfernt. Strassen, Minen, Plazas, Parks und blaue Gebäude brennen nicht. Wird ein solches Gebäude oder eine leeres Feld getroffen passiert nichts. Hat durch die Vernichtung eines Gebäudes ein Einwohner eines Spielers kein Obdach mehr (mehr Personen als Gebäude) muss der betroffene Spieler einen Einwohner abgeben. Nach der Abwicklung wird das Feuer-Kärtchen abgelegt und der betreffende Stapel sofort neu gemsicht.

Der Provinzenplan:

Neben Rom gibt es zwanzig Provinzen die durchnummeriert sind. Die Provinzen sind Barbarennationen die von den Spielern im Namen Roms erobert werden können. Jeder graue Stein in einer Provinz stellt eine Barbarenarmee dar. Spieler können mittels Personenkärtchen Militär ausheben. Jeder Spielerstein der als Militär ausgehoben wurde stellt eine Legion dar. Legionen können direkte Nachbarprovinzen angreifen sowie solche die durch Pfeile gekennzeichnet sind. Im laufenden Spiel können ebenfalls alle Provinzen angegriffen werden, die benachbart zu Provinzen sind in denen römische Legionen stehen (egal welches Spielers). Von einer isolierten Provinz aus darf nicht angegriffen werden. Man stellt sich einfach vor die römischen Legionen marschieren immer von Rom los über eigene zusammenhängende Provinzen, wobei die Pfeile übers Meer auch verbinden. Die Spieler kämpfen niemals gegeneinander. Jede Provinz mit mindestens 2 Legionen bringen dem betreffenden Spieler einen Ruhmpunkt.

Der Senat von Rom:

Auf dem Provinzenplan befindet sich auch der Senat von Rom. Der Senat von Rom ist lediglich aus Platzgründen mit auf dem Provinzplan. Er zählt nicht als Teil des Provinzplanes. In der Selbstbauversion liegt der Senat von Rom separat bei. Hier beeinflussen die Spieler die Senatoren der verschiedenen Gebäudefarben um die Baugenehmigungen möglichst günstig zu erhalten.

Kampf (simultan):

Der Spieler der eine Provinz angreifen will nennt die Anzahl Legionen mit denen er angreifen will. Ein Spieler kann immer nur mit den Legionen angreifen die er vor sich liegen hat. Für jede Legion darf er einen sechseitigen Würfel werfen. Ein Mitspieler übernimmt das angegriffene Barbarenland und würfelt ebenfalls für jede dort befindliche Barbarenarmee einen Würfel. Die Kämpfe finden simultan statt. Eine Legion trifft bei einem Wurf von 4,5,6 und vernichtet damit eine Barbarenarmee. Eine Barbarenarmee trifft mit einer 5,6 und vernichtet damit eine Legion. Nach einem Würfelduell werden die Verluste entfernt. Der Spieler der angegriffen hat, darf sich nach jeder Kampfrunde entscheiden ob er weiterkämpfen möchte oder nicht. Der Kampf wird dann weitergeführt bis eine Seite geschlagen ist. Siegen die Römer müssen mindestens zwei Legionen in der eroberten Provinz stationiert werden. Hat nur eine Legion den Kampf überlebt bleibt nur diese eine in der eroberten Provinz. Bevor der gleiche Spieler jedoch im späteren Verlauf des Spiels weitere Provinzen angreift, muss er mindestens eine zweite Legion in diese Provinz zur Verstäkung abstellen. Die restlichen Legionen können weitere Provinzen angreifen oder ebenfalls in der zuletzt eroberten stationiert werden. Wichtig: Legionen die einmal in einer Provinz stationiert wurden, dürfen für den Rest des Spiels nicht mehr bewegt werden um andere Provinzen zu erobern oder zu verstärken. Haben die Barbaren gesiegt, befinden sich am Ende des Kampfes insgesmat drei Barbarensteine in der umkämpften Provinz ungeachtet der tatsächlich noch vorhandenen Zahl. Bei Karthago und Lugdonensis sind es fünf. Es wird schlicht die Anfangssituaition zu Beginn des Spiels in dieser Provinz wiederhergestellt.

Revolte (Grau):

Wird ein Kärtchen Aufstand gezogen wird das Spiel unterbrochen und der oder die Aufstände durchgeführt. Wurde eine Provinz gezogen, die noch graue Spielsteine enthält, also noch nicht erobert wurde, dann besteht der Aufstand darin, das ein grauer Stein zusätzlich in diese Provinz plaziert wird. Ist die Provinz von Legionen besetzt kommt es zum Kampf. Die Revolte wird immer mit der Anzahl Barbarenarmeen durchgeführt die der Startbesetzung der Provinz entspricht (drei, ausser Karthago und Lugdonensis mit fünf). Der betroffene Römerspieler wirft einen Würfel für jede seiner dort stationierten Legionen und ein Mitspieler übernimmt wieder die 3 bzw. 5 Würfel für die aufständischen Barbaren. Bei einer Revolte kann sich niemand zurückziehen. Der Kampf wird sofort solange ausgefochten bis ein Sieger feststeht. Siegen die Römer, bleibt alles wie es ist. Gegebenenfalls muss wieder eine weitere Legion stationiert werden (sieh oben unter: Kampf), falls nur eine Legion die Revolte überlebt hat. Siegen die Barbaren stehen am Ende des erfolgreichen Aufstandes wieder drei (bzw. fünf in Karthago und Lugdonensis) Armeen in der Provinz wie zu Beginn des Spiels ungeachtet der tatsächlichen Anzahl Überlebender. Das gleiche passiert auch wenn beide Armeen vollständig in der gleichen Runde aufgerieben wurden. Sobald keine Legion mehr vorhanden ist wird die Anfangssituation mit drei bzw. fünf grauen Armeen wiederhergestellt. Das Kärtchen Revolte wird sichtbar auf die zugehörige Ablage gelegt. Revolten mit geraden Nummern 2,4,6 usw. auf die schwarze Ablage, ungerade Nummern 1,3,5 usw. auf die weisse Ablage. Wichtig: Sobald in einer Ablage fünf Kärtchen Revolte liegen werden alle Karten von dieser Ablage wieder in den entsprechenden Beutel befördert (auch die Revoltenkärtchen selbst.

Limes (Grau, weisser Beutel) :

Ein Limes kann in jeder eigenen Provinz in der mindestens zwei Legionen stationiert sind errichtet werden. Der Limes ist ein länglicher Spielstein der in die Provinz gelegt wird. Jeder Limes bringt einen Ruhmpunkt für den betroffenen Spieler. Ausserdem treffen die Legionen bei einem Aufstand in dieser Provinz schon mit einer 2,3,4,5,6. Sollte ein Aufstand in einer Provinz mit Limes für die Barbaren erfolgreich ausgehen, wird der Limes entfernt. Ein Limes darf nicht in der Runde der Eroberung einer Provinz errichtet werden.

Jetzt gehts los:

1. Der Startspieler wehxcselt im Uhrzeigersinn

2. Alle Spieler rechnen ihre Einnahmen aus und erhalten Gold. a) Grundeinkommen 5 Gold b) Je Mine 1 Gold c) Je Einwohner 1 Gold d) Je Provinz mit mind. 2 Legionen 1 Gold

3. Alle Spieler kaufen reihum Karten: Angefangen beim aktuellen Startspieler kann jeder Spieler bis zu drei mal drei Karten aus den Beuteln kaufen. Der Spieler muss vor dem Ziehen ansagen wieviele Karten er insgesamt kaufen möchte und bezahlt je drei Karten 1 Gold an die Bank. Es müssen immer drei Karten aus einem Beutel gezogen werden. Aufstände werden sofort durchgeführt, Senatoren und Cäsaren müssen sofort aufgedeckt werden. Überzählige Cäsaren werden abgelegt.

4. Alle Spieler beeinflussen reihum den Senat: a) beeinflussen durch Punkte: Angefangen beim aktuellen Startspieler können die Spieler nun reihum den Senat beeinflussen. Der Startspieler hat dafür 4 Punkte zur Verfügung, der ihm folgende 3, der nächste 2 und der letzte 1 Punkt. Bei drei Spielern 4,3,2. Bei 2 Spielern: Spieler A) 4, danach Spieler B) 3, dann wieder Spieler A) 2 und Spieler B) 1 Punkt. Das Beeinflussen des Senats kostet 1 Gold (unabhängig von der Anzahl Felder). Es dürfen auch Punkte verschenkt werden. Steine dürfen nach unten oder oben verschoben werden, auch gemischt. Die Punkte dürfen auf verschiedene Farben verteilt werden. Wichtig: Die Tabelle läuft vom Wert Sechs auf den Wert Null über. Beispiel: Der grüne Senatsstein steht bei 5. Ein Spieler hat 2 Punkte zur Verfügung. Er zahlt ein Gold an die Bank und bewegt den grünen Stein zwei Felder weiter nach oben. Der Stein landet über die Sechs auf dem Feld Null. Gebäude der Farben deren Steine auf dem Feld Null liegen können nicht gebaut werden! Der Cäsarenstein darf nicht beeinflusst werden. Der Spieler mit den wenigsten Ruhmpunkten darf den Senat kostenlos beeinflussen, d.h. er muß das eine Gold nicht bezahlen. b) beeiunflussen durch Senatorenkärtchen Nachdem jeder Spieler die Möglichkeit hatte seine Punkte einzubringen, kann nun, ebenfalls reihum, jeder Spieler einen oder mehrere Senatorenkärtchen benutzen um das bisherige Ergebnis nochmals zu korrigieren. Mit jedem Senatorkärtchen kann der farblich passende Senatorstein nochmals um ein Feld nach unten oder oben verschoben werden. Jedes benutzte Senatorkärtchen wird auf die schwarze Ablage gelegt.

5. Cäsars Geschenke: Nachdem alle Spieler den Senat mittels Punkten und/oder Senatskärtchen beeinflusst haben wird geprüft, ob der Cäsarenstein höher liegt als jeder andere Senatorenstein. Ist dies der Fall erhalten alle Spieler ihr Cäsarenkärtchen ausbezahlt. Entweder erhalten sie die aufgedruckte Summe Gold oder die aufgedruckte Anzahl Legionen zu ihrer freien, sofortigen Verfügung. Ist der Cäsarenstein niedriger oder gleich mit anderen Senatorensteinen bleibt er auf seinem Stand stehen. 6. Senat auswerten: Der/die Stein(e) die am weitesten oben liegen kommen in der Auswertungspalte in das Feld ganz links (Kosten:1). Der/die Stein(e) die am zweithöchsten stehen kommen auf das Feld rechts davon (Kosten: 3) usw. Steine die auf Null stehen bleiben ganz rechts in der Auswertungsspalte. Diese Farben dürfen nicht gebaut / ausgehoben werden. Die Kosten die in der Auswertungsspalte stehen, sind die Genehmigungskosten, die von den Spielern zu bezahlen sind, wenn sie Gebäude bauen oder Einwohner/Militär ansiedeln/ausheben wollen. Beispiel: Der blaue Stein steht auf 5, der weisse und orange auf 3 und der gelbe auf 2. Die anderen Steine befinden sich auf Null. In der Auswertung kommt der blaue Zwilling auf das Feld ganz links mit Genehmigungskosten von 1. Der weisse und der orange Zwillingstein kommen auf das Feld rechts daneben mit Genehmigungskosten von jeweils 3. der Gelbe Zwillingsstein kommt auf das dritte Feld mit Genehmigungskosten von 4. Die anderen Zwillingssteine bleiben ganz aussen und dürfen nicht gebaut werden. 7. Alle Spieler führen reihum (aktueller Startspieler beginnt) ihre Aktionen durch: Mit den Farben Blau, Rot, Grün, Gelb, Weiss und Braun werden Gebäude gebaut denen auch Einwohner zugeordnet werden können. Orange wird benötigt um Einwohner, Plazas, Parks und Strassen zu bauen bzw. anzusiedeln. Mit Grau können Legionen ausgehoben und der Limes gebaut werden. a) bauen: Jedes Gebäude das eine Genehmigung hat (nicht auf Null steht) darf gebaut werden. Je Stadtviertel darf ein Gebäude nur einmal gebaut werden. Die Kosten für ein Gebäude sind auf den Gebäudekärtchen vermerkt. Zu diesen Baukosten kommen noch für jedes Gebäude die Genehmigungskosten hinzu. Der Spieler bezahlt den Betrag an die Bank und legt dann sein(e) Gebäude an eine Strasse oder eine Plaza an (Regeln zum Anlegen beachten; siehe „Strassen“ Seite 2u.3). Anschliessend versieht er seine Bauten mit je einem seiner Spielsteine. Manche Gebäude (Monument, Aquädukt und Circus) bringen jeweils zwei Ruhmpunkte. In diesem Fall werden weitere Spielsteine plaziert, so das man jederzeit die aktuellen Siegpunkte eines Spielers nachvollziehen kann. Ausserdem erhält man einen Siegpunkt extra, wenn man einen „Drilling“ plazieren konnte. Das ist der Fall, wenn sich alle drei verschiedenen Gebäude einer Farbe im gleichen Stadtviertel von Rom befinden und vom gleichen Spieler gebaut worden sind. Beispielsweise Krankenhaus, Schule und Bibliothek (weiss). Auch dieser Extra-Ruhmpunkt wird zur Verdeutlichung auf eines der drei Gebäude gelegt. Beispiel 1: Da Blau in unserem Beispiel nur 1 Gold Genehmigung kostet entschliesst sich Spieler A sein teures Aquädukt und einen Brunnen zu bauen. Das Aquädukt kostet 10 Gold, der Brunnen 1 Gold = 11 Gold. Hinzu kommen noch zweimal die blauen Genehmigungskosten von je 1 Gold. Macht zusammen 13 Gold. Beispiel 2: Spieler A baut einen Brunnen (1 Gold) und eine Schule (2 Gold). Hinzukommen die Genehmigungskosten. Einmal 1 Gold für die blaue Genehmigung und einmal 3 Gold für die weisse Genehmigung. Macht bis hierhin 7 Gold. Er plaziert die beiden Gebäude und legt seine Spielsteine zum markieren darauf. Jetzt spielt er noch zwei Einwohner aus (bleiben vor ihm liegen) für die er zweimal eine Genehmgungsgebühr von 3 Gold bezahlt. Insgesamt hat er 7+6=13 Gold ausgegeben. Wichtig: Für Personen (Einwohner oder Militär), den Limes und Minen müssen lediglich die Genehmigungskosten bezahlt werden, keine Baukosten. Siehe Anhang. Generell gilt: Es darf nur so gebaut werden, daß eine Strasse immer weitergeführt werden kann. Eine Strasse, die auf dem letzten Feld am Spielfeldrand gebaut wurde, darf zugebaut werden. Für jede Sache die gebaut / ausgehoben wurde wandert der entsprechende Senatsstein um eines nach unten. b) Personen Personen können wahlweise als Einwohner oder als Militär angesiedelt/ausgehoben werden. Um Einwohner anzusiedeln wird die Zustimmung des orangenen Senators benötigt, für Legionen die des grauen. Für Einwohner oder Legionen muss lediglich die Genehmigungsgebühr im Senat bezahlt werden. Es fallen keine „Baukosten“ an. In dem Augenblick in dem ein Spieler Personen von der Hand ins Spiel bringen will muss er sich entscheiden ob es Einwohner oder Legionen werden sollen. Auch beides ist in der gleichen Runde möglich, wenn die Zustimmung beider Senatoren vorhanden ist. Personen dürfen nur dann zu Einwohnern werden, wenn der gleiche Spieler genügend Gebäude auf dem Stadtplan errichtet hat. Je Einwohner ist ein Gebäude notwendig. Die Einwohnerkärtchen bleiben offen vor dem Spieler liegen. Jeder Einwohner erhöht das Einkommen des Spielers um 1 Gold je Runde. Werden Personen zu Legionen (Militär), werden die Personenkärtchen auf die weisse Ablage gelegt und der Spieler nimmt sich die gleiche Anzahl seiner Spielsteine (Legionen) aus dem Vorrat und legt diese vor sich. Wichtig: Die Legionen können vor dem Spieler liegen bleiben bis er sich entscheidet sie für Eroberungen einzusetzen. In der Spielrunde, in der ein Spieler Provinzen erobern möchte, darf er keine Gebäude bauen, da er immer nur auf einem der beiden Spielpläne agieren darf (Der Senat zählt hier nicht). Mann kann demnach in ein und derselben Spielrunde Gebäude bauen und Legionen ausheben, die Legionen aber nicht zum eroberen einsetzen. Setzt man Legionen ein um zu erobern, darf man in dieser Spielrunde keine Gebäude bauen, jedoch Personen als Einwohner ansiedeln und diese vor sich legen. Ein Spieler darf erobern und gleichzeitig in beliebigen, von ihm kontrollierten Provinzen einen Limes bauen, sofern er pro Provinz eine Karte Limes hat, die Genehmigungsgebühr für grau bezahlt und sich mindestens 2 Legion in dieser Provinz befinden. c) Parks, Plaza: Parks und Plazas dürfen irgendwo (nicht auf Hügeln) gebaut werden. An Plazas dürfen Gebäude gebaut werden. Parks dürfen keine Strassen „zubauen“. Kartenmaximum: Am Ende einer Spielrunde darf jeder Spieler nur 6 Kärtchen auf der Hand halten. Überzählige müssen auf die betreffenden Ablagestapel abgeworfen werden. Von den Strassen muss die Hälfte (abgerundet) behalten werden. Sie blockieren die Kartenhand bis sie gebaut werden. Spielende: Auch die letzte Spielrunde wird zuende gespielt, so das jeder Spieler gleich oft an der Reihe war. Wer nach Abschluss einer Spielrunde 15 Ruhmpunkte vorweisen kann wird neuer Cäsar und ist Sieger des Spiels. Bei Gleichstand gewinnt der Spieler mit dem meisten Gold. Ist auch das gleich, wird der Spieler bevorzugt, der mehr Provinzen für Rom erobert hat. Spielfolge: 1. Startspieler wechselt im Uhrzeigersinn (erste Runde Startspieler ermitteln) 2. Einnahmen ausrechnen und alle Spieler ausbezahlen 3. Reihum Karten kaufen. Gesamtzahl ansagen (keine, 3,6 oder 9). Nur 3er weise. Maximal 3 x 3. Je 3 Karten 1 Gold an die Bank. – Cäsaren auslegen, überzählige (mehr als 1) auf schwarze Ablage – Senatoren auslegen – Aufstände sofort ausführen (danach entsprechenden Stapel komplett mischen) – Feuer sofort ausführen (danach entsprechenden Stapel komplett mischen) 4. Reihum Senat beeinflussen a) durch Punkte (4,3,2,1). Spieler mit den wenigsten Ruhmpunkten kostenlos alle anderen zahlen 1 Gold b) Senatoren (Senatoren die benutzt wurden auf die schwarze Ablage) 5. Prüfen ob Cäsar ausgeschüttet wird. Wenn ja, Cäsarenkärtchen gegen Gold/Legionen tauschen. Cäsarenmarker wieder auf Null setzen. Wenn nein, diesen Punkt überspringen. 6. Senat auswerten 7. Reihum Aktionen durchführen (bauen, ansiedeln, erobern etc.) – ENTWEDER auf dem Stadtplan ODER Provinzplan agieren – bei Bau auf Stadplan, Objekte die gebaut wurden mit Stein markieren. – Personen = Einwohner bleiben vor dem Spieler liegen. Je Einwohner muss ein eigenes Gebäude vorhanden sein oder jetzt gebaut werden. – Personen = Legion. Personenkärtchen gegen eigene Spielsteine (Legionen) eintauschen und vor sich legen oder in Provinzen schicken. Kämpfe durchführen. 8. Rundenende AVE